Lauren ist Gesundheitswissenschaftlerin und Wissenschaftskommunikatorin und lebt in den Niederlanden. Sie hat einen Masterabschluss in Gesundheitswissenschaften vom Niederländischen Institut für Gesundheitswissenschaften (NIHES) der Erasmus Universität Rotterdam mit Schwerpunkt Epidemiologie. Außerdem hat sie einen B.Sc. in Gesundheitswissenschaften von der Simon Fraser University. Mit ihrem Hintergrund im Bereich der öffentlichen Gesundheit ist es ihr Ziel, genaue wissenschaftliche Inhalte zu erstellen, die leicht verständlich sind und es den Menschen ermöglichen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Bei Homed-IQ ist Lauren als Produktentwicklerin und Content Lead tätig und arbeitet eng mit Ärzten und Wissenschaftlern aus dem Bereich Medizintechnik zusammen, um die neuen Produkte und die schriftliche Kommunikation von Homed-IQ zu entwickeln.
Was ist HDL-Cholesterin? Werte und Bedeutung
HDL steht für High-Density-Lipoprotein, eines der wichtigsten Partikel, die Cholesterin durch den Blutkreislauf transportieren. Es wird häufig als „gutes Cholesterin“ bezeichnet, weil es dabei hilft, überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber zu transportieren, wo es verarbeitet und aus dem Körper ausgeschieden werden kann.
HDL ist jedoch nur ein Bestandteil Ihres Cholesterinprofils. LDL-Cholesterin, Gesamtcholesterin, VLDL, Triglyceride und andere kardiovaskuläre Risikofaktoren spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Wenn Sie diese Werte gemeinsam betrachten, erhalten Sie ein klareres Bild von der Gesundheit Ihres Herzens und Ihrer Blutgefäße.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Cholesterin?
Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die in jeder Körperzelle vorkommt und für viele lebenswichtige Funktionen wichtig ist. Zum einen spielt es eine zentrale Rolle bei der Bildung von Zellmembranen. Darüber hinaus dient Cholesterin als Grundbaustein für die Produktion bestimmter Hormone, die vielfältige Prozesse im Körper steuern, wie zum Beispiel die Sexualhormone (Östrogen oder Testosteron). Außerdem wird Cholesterin für die Bildung von Vitamin D benötigt, das für die Knochengesundheit und die Regulierung des Kalziumspiegels im Blut wichtig ist (CDC, 2024).
Der größte Teil des Cholesterins wird neben dem Darm vor allem in der Leber gebildet, die täglich eine beträchtliche Menge produziert, um den Bedarf des Körpers zu decken. Darüber hinaus kann Cholesterin auch über die Nahrung aufgenommen werden, insbesondere über tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Milchprodukte (Heumann, 2024).
Arten von Cholesterin
Da Cholesterin nicht wasserlöslich ist, kann es nicht einfach im Blut transportiert werden. Stattdessen wird es von speziellen Molekülen, den so genannten Lipoproteinen (bestehend aus Fett (Lipid) und Eiweiß), durch die Blutbahn transportiert. Diese Transportmittel (Vehikel) bringen Cholesterin zu den Zellen, die es benötigen, und transportieren überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber, wo es weiterverarbeitet oder ausgeschieden wird. Die wichtigsten Lipoproteine im Körper sind die Low-Density-Lipoproteine (LDL) und die High-Density-Lipoproteine (HDL), die unterschiedliche Aufgaben bei der Regulierung des Cholesterinspiegels haben (Prof. Dr. Püschel, 2022).
- LDL-Cholesterin (Low-Density Lipoprotein)
LDL-Cholesterin wird oft als „böses“ Cholesterin bezeichnet. LDL transportiert Cholesterin im Blut von der Leber zu dem Gewebe. Wenn jedoch zu viel LDL-Cholesterin im Blut vorhanden ist, kann es sich an den Wänden der Arterien ablagern. Diese Ablagerungen, die so genannten Plaques, können die Arterien verengen und verhärten, was auch als Atherosklerose bezeichnet wird. Diese Verengung der Arterien wiederum vermindert den Blutfluss und kann zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen.
- HDL-Cholesterin (High-Density Lipoprotein)
HDL-Cholesterin wird als „gutes“ Cholesterin bezeichnet. HDL transportiert überschüssiges Cholesterin im Blut zurück von dem Gewebe zur Leber, wo es abgebaut und schließlich aus dem Körper ausgeschieden wird. Auf diese Weise trägt HDL dazu bei, die Arterien frei von Cholesterinablagerungen zu halten und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. Ein höherer HDL-Spiegel im Blut ist daher mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden.
Quelle: CDC, 2024.
Obwohl hohe HDL-Werte im Allgemeinen als positiv gelten, können sehr hohe Werte – insbesondere über 2,5 mmol/l beziehungsweise 100 mg/dl – ebenfalls mit bestimmten gesundheitlichen Risiken, wie einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen, verbunden sein. Dies gilt insbesondere für Menschen mit anderen Grunderkrankungen wie chronischen Entzündungen oder Bluthochdruck. Wenden Sie sich zur Interpretation Ihrer Ergebnisse immer an eine medizinische Fachkraft.
Quelle: CDC, o. J.; Mayo Clinic, 2024
Was sind gesunde Cholesterinwerte?
Nachfolgend finden Sie die normalen und auffälligen Cholesterinbereiche für Erwachsene, die sich je nach Geschlecht unterscheiden:
| Cholesterinart | Niedrig (mg/dl) | Normal (mg/dl) | Hoch (mg/dl) |
|---|---|---|---|
| Gesamtcholesterin | - | < 200 | ≥ 200 |
| LDL-Cholesterin | - | < 100 | ≥ 100 |
| VLDL-Cholesterin | - | < 30 | ≥ 30 |
| HDL – Männer | < 40 | 40–80 | > 80 |
| HDL – Frauen | < 50 | 50–80 | > 80 |
Quelle: Cleveland Clinic, 2025
Was sind die Ursachen für hohe oder niedrige HDL-Werte?
Ein niedriger HDL-Wert kann verschiedene Ursachen haben:
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Metabolisches Syndrom: Eine Kombination von Risikofaktoren für Herzerkrankungen, zu denen auch ein niedriger HDL-Wert gehört.
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BMI über 25 (Übergewicht oder Adipositas)
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Rauchen oder Tabakkonsum
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ApoA1-Mangel: Eine genetische Erkrankung, bei der dem Körper nicht genügend Apolipoprotein A1 zur Verfügung steht, ein wesentlicher Bestandteil von HDL.
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Tangier-Krankheit: Eine seltene genetische Erkrankung, die sehr niedrige HDL-Werte verursacht.
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Bestimmte Medikamente: Betablocker, Hormone und einige Diuretika können den HDL-Wert vorübergehend senken. Das Absetzen dieser Medikamente ohne ärztlichen Rat erhöht jedoch das Risiko für Herzerkrankungen.
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Insulinresistenz: Dabei reagieren die Körperzellen nicht ausreichend auf Insulin, wodurch die Kontrolle des Blutzuckers erschwert wird und häufig auch der HDL-Cholesterinwert sinkt.
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Familiäre kombinierte Hyperlipidämie: Eine genetische Erkrankung, die zu auffälligen Cholesterinwerten führt, wobei der HDL-Wert zu niedrig und der LDL-Wert zu hoch ist.
Ein hoher HDL-Wert kann verschiedene Ursachen haben:
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Alkoholabhängigkeit
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Hyperthyreose: Eine Erkrankung, bei der die Schilddrüse zu viele Schilddrüsenhormone produziert und dadurch die Körperprozesse beschleunigt werden.
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Primär biliäre Cholangitis: Eine chronische Lebererkrankung, bei der die kleinen Gallengänge innerhalb der Leber geschädigt werden, was zu Leberproblemen führt.
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Genveränderungen: Veränderungen der DNA, die beeinflussen können, wie der Körper funktioniert, oder das Risiko für bestimmte Erkrankungen erhöhen können.
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Nebenwirkungen von Medikamenten
Quelle: Cleveland Clinic, 2022
Es ist wichtig, mit Ihrem Arzt über die Ursachen Ihres HDL-Werts zu sprechen und zu klären, ob eine Behandlung erforderlich ist.
Was sind die Ursachen für hohe LDL-Werte?
Mehrere beeinflussbare und nicht beeinflussbare Faktoren können zu erhöhten LDL-Werten beitragen:
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Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Transfetten
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Übergewicht oder Adipositas
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Tabakkonsum, einschließlich Rauchen und Vaping
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Bestimmte Medikamente
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Erkrankungen wie Diabetes, chronische Nierenerkrankungen oder HIV
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Höheres Alter
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Menopause
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Genetische Faktoren beziehungsweise eine familiäre Vorgeschichte mit hohen Cholesterinwerten
Quelle: Cleveland Clinic, 2024
Wie kann ich meine Cholesterinwerte testen?
Mit dem Homed-IQ Cholesterin- und Lipidtest können Sie Ihre Cholesterinwerte bequem von zu Hause aus messen. Der Test wird mit einem einfachen Stich in den Finger durchgeführt. Anschließend analysiert ein zertifiziertes Labor Ihre Blutprobe und Sie können das Ergebnis innerhalb weniger Tage einsehen.
Wie oft sollte ich testen?
Es gibt keine feste Empfehlung dazu, wie häufig ein Test durchgeführt werden sollte.
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Allgemeine Tests: Ab einem Alter von 45 Jahren alle 5 Jahre.
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Risikogruppen: Alle 12 Monate, wenn Sie an Bluthochdruck, Diabetes, Herzerkrankungen, einer Nierenerkrankung oder familiärer Hypercholesterinämie – einer genetischen Erkrankung, die hohe Cholesterinwerte verursacht – leiden oder einen Schlaganfall hatten.
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Nach einer deutlichen Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme
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Nach einer Änderung Ihrer Medikation
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Bei einem Anstieg des Alkoholkonsums
Quelle: Healthdirect Australia, 2025
Welche Folgen hat ein zu hoher LDL-Wert?
Hohe Cholesterinwerte – insbesondere hohe Werte des LDL-Cholesterins („schlechtes“ Cholesterin) – können zu gesundheitlichen Problemen führen, darunter eine allgemeine Verhärtung der Arterien (Atherosklerose). Wenn sich LDL-Cholesterin in den Blutgefäßen ansammelt und Ablagerungen (Plaques) bildet, können diese die Arterien verengen oder blockieren und dadurch die Durchblutung beeinträchtigen. Verengte Arterien, die das Herz versorgen, können zu einer koronaren Herzkrankheit führen, die das Risiko für einen Herzinfarkt erhöht. Sind die Blutgefäße im Gehirn betroffen, kann dies zu einem Schlaganfall führen. Auch die Blutgefäße in den Beinen können betroffen sein, was Schmerzen beim Gehen verursachen kann. Aus diesen Gründen sollten die Cholesterinwerte überwacht und bei Bedarf Maßnahmen zu ihrer Senkung ergriffen werden (Mayo Clinic, 2023).
Die wichtigsten Tipps für gesunde Cholesterinwerte
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Ernährungsumstellung:
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Gesättigte Fettsäuren und Transfette reduzieren: Gesättigte Fettsäuren und Transfette erhöhen den LDL-Cholesterinwert im Blut stärker als andere Fettarten. Gesättigte Fettsäuren kommen in tierischen Produkten wie Fleisch, Eiern und vollfetten Milchprodukten vor. Transfette sind häufig in verarbeiteten Lebensmitteln und Backwaren enthalten.
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Cholesterinsenkende Lebensmittel essen: Wählen Sie Lebensmittel, die zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen, beispielsweise Äpfel. Diese enthalten Pektin, das dabei hilft, das LDL-Cholesterin zu senken. Entscheiden Sie sich außerdem für Lebensmittel, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, wie Nüsse, Samen, Avocados und Fisch, da diese den Gesamt- und LDL-Cholesterinwert positiv beeinflussen können.
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Regelmäßige körperliche Aktivität:
Mindestens 30 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Tag, beispielsweise Gehen, Schwimmen oder Radfahren, können dazu beitragen, den HDL-Wert zu erhöhen und den LDL-Wert zu senken. -
Gewichtsabnahme:
Studien zeigen, dass bereits eine Gewichtsabnahme von 5–10 % des Körpergewichts die Triglycerid-, Gesamtcholesterin- und LDL-Cholesterinwerte deutlich senken kann (Brown, J. D., et al., 2016). -
Medikamente:
In manchen Fällen können cholesterinsenkende Medikamente erforderlich sein, um die Cholesterinwerte unter Kontrolle zu halten. Sprechen Sie mit einer medizinischen Fachkraft Ihres Vertrauens. -
Mit dem Rauchen aufhören:
Rauchen schädigt die Blutgefäße und senkt den HDL-Wert. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, kann dies dazu beitragen, einen gesunden Cholesterinspiegel aufrechtzuerhalten.
Quelle: Rehberg, C., 2024.
Cholesterin und Eier
Eier – insbesondere das Eigelb – sind für ihren hohen Cholesteringehalt bekannt. Ein Eigelb enthält etwa 200 bis 210 Milligramm Cholesterin, während das Eiweiß praktisch keines enthält. Dies entspricht ungefähr zwei Dritteln der empfohlenen Tageszufuhr von rund 300 mg für einen durchschnittlichen Erwachsenen (Cleveland Clinic, 2024).
Lange Zeit galten Eier als Risikofaktor für erhöhte Cholesterinwerte und Herzerkrankungen. Neuere Studien zeigen jedoch, dass das über die Nahrung aufgenommene Cholesterin den Cholesterinspiegel im Blut nicht immer direkt beeinflusst. Bei den meisten Menschen hat Cholesterin aus Lebensmitteln wie Eiern keinen wesentlichen Einfluss auf die LDL- oder HDL-Werte im Blut. Das liegt daran, dass die Leber ihre Cholesterinproduktion entsprechend anpasst. Bei manchen Menschen kann der Verzehr cholesterinreicher Lebensmittel den LDL-Cholesterinwert jedoch erhöhen – häufig aufgrund einer genetischen Veranlagung für hohe Cholesterinwerte (Mayo Clinic, 2024).
Entscheidend ist vor allem, wie gut Ihr Körper den Cholesterinspiegel reguliert und ob das Verhältnis von LDL zu HDL ausgeglichen bleibt.
Häufig gestellte Fragen
Empfohlene Cholesterinzufuhr
Der Körper produziert selbst etwa 700 bis 900 mg Cholesterin pro Tag, weshalb bei der Aufnahme über die Nahrung Vorsicht geboten ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, über die Nahrung nicht mehr als zusätzliche 300 mg Cholesterin pro Tag aufzunehmen.
Quelle: Maretzke, F., et al., 2020; Angelo, G., 2015
Cholesterinquellen in der Ernährung
Cholesterin kommt hauptsächlich in tierischen Produkten vor. Zu den häufigsten Quellen gehören:
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Fleisch und Geflügel: Insbesondere fettreiche und verarbeitete Varianten.
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Milchprodukte: Insbesondere Vollmilch, Käse und Butter.
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Eier: Vor allem das Eigelb enthält Cholesterin.
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Fisch und Meeresfrüchte: Einige Arten enthalten ebenfalls Cholesterin, sind jedoch häufig gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren.
Da der Körper Cholesterin selbst produziert, sollten diese Lebensmittel in Maßen verzehrt werden. Um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, sollten außerdem Lebensmittel mit cholesterinsenkenden Eigenschaften berücksichtigt werden. Cholesterinsenkende Lebensmittel:
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Spinat
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Beeren
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Avocado
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Zitrusfrüchte
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Walnüsse
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Fisch
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Grüner Tee
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Olivenöl
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Apfel
Quelle: AOK, 2023
Welche medizinischen Behandlungen helfen bei hohen Cholesterinwerten?
Neben Veränderungen des Lebensstils gibt es auch medizinische Behandlungsmöglichkeiten bei hohen Cholesterinwerten. Dazu gehören verschiedene Arten von Medikamenten, die dabei helfen, den Cholesterinspiegel zu senken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren. Die Wahl der Behandlung hängt von Ihrem individuellen Gesundheitszustand und Risikoprofil ab und sollte in Absprache mit einem Arzt erfolgen.
Sind Eier gesund – und wie viele dürfen Sie essen?
Eier sind nährstoffreich und liefern hochwertiges Eiweiß sowie wichtige Vitamine wie B12 und D sowie Cholin. Diese Nährstoffe unterstützen verschiedene Körperfunktionen, darunter die Zellgesundheit, die Entwicklung des Gehirns und die Knochenstärke. Für die meisten Menschen können Eier ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein (University of Rochester, 2025; Harvard Health, 2022).
Worauf sollten Sie achten?
Ob Eier für Sie gesund sind, hängt von Ihrem individuellen Gesundheitszustand ab. Bestimmte Personengruppen sollten besonders vorsichtig sein:
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Menschen mit einer genetischen Veranlagung für hohe Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie) oder einer bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankung sollten ihren Eierkonsum einschränken und ihre Cholesterinwerte regelmäßig kontrollieren.
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Menschen mit hohem Blutdruck (Hypertonie) sollten auf ihre gesamte Fettzufuhr achten, da ein übermäßiger Cholesterinkonsum langfristig die Gefäßgesundheit beeinträchtigen kann.
Beeinflusst die Zubereitung von Eiern den Cholesterinspiegel?
Die Zubereitungsmethode verändert den Cholesteringehalt eines Eis nicht, da sich nahezu das gesamte Cholesterin im Eigelb befindet. Die Art der Zubereitung kann Ihre Cholesterinwerte jedoch indirekt beeinflussen. Gekochte oder pochierte Eier sind gesünder, da bei ihrer Zubereitung keine zusätzlichen Fette erforderlich sind. Eier, die hingegen mit Butter oder fettreichen Beilagen wie Speck oder Wurst zubereitet werden, erhöhen die Aufnahme gesättigter Fettsäuren, die den LDL-Cholesterinwert erhöhen können. Wenn Sie Eier auf gesunde Weise genießen möchten, sollten Sie fettarme Zubereitungsmethoden wählen und sie mit nährstoffreichen Lebensmitteln wie Gemüse oder Vollkornprodukten kombinieren (West, 2023).
Wie viele Eier können Sie bedenkenlos essen?
Die empfohlene Menge variiert je nach Lebensstil und Gesundheitszustand. Für gesunde Menschen gilt der Verzehr von bis zu einem Ei pro Tag im Allgemeinen als unbedenklich, insbesondere wenn Eier mit nährstoffreichen Lebensmitteln kombiniert werden. Für Menschen mit Risikofaktoren wie hohen Cholesterinwerten oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt als allgemeine Richtlinie eine Menge von bis zu 4–5 Eiern pro Woche. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie einen Arzt konsultieren oder in Erwägung ziehen, nur das Eiweiß zu essen, das nahezu cholesterinfrei und dennoch eine hervorragende Proteinquelle ist (American Heart Association, 2019).
Zusammenfassung
Cholesterin ist eine lebenswichtige Substanz im Körper, doch ein ungünstiges Verhältnis zwischen HDL, LDL und anderen Blutfetten kann das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen. Die Cholesterinwerte werden von vielen Faktoren beeinflusst, darunter Lebensstil, Ernährung, Alter, genetische Faktoren und bestimmte gesundheitliche Erkrankungen. Da auffällige Werte häufig keine spürbaren Symptome verursachen, können regelmäßige Tests dabei helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts und der Verzicht auf Rauchen können allesamt zu einem gesünderen Cholesterinprofil beitragen.




